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Mohair, Alpaka oder Merino: Welches Garn solltest du wählen?

Der Unterschied zwischen Mohair, Alpaka und Merino: woher die Fasern kommen, wie sie sich anfühlen und wofür sie passen, mit den Garnen aus unserem Shop.

Die kurze Antwort: Nimm Mohair, wenn du eine luftige, glänzende Oberfläche und leichte Teile willst, Alpaka, wenn das Teil richtig warm und trotzdem leicht sein soll, und Merino, wenn es weich auf der Haut sein und Muster und Maschen klar zeigen soll. Mohair wird außerdem oft zusammen mit einem anderen Garn gestrickt.

Die Fasern im Überblick

FaserHerkunftGefühlGeeignet für
MohairAngoraziegeLeicht und luftig, mit hohem GlanzTücher, leichte Pullover, als Beilauffaden zu einem anderen Garn
AlpakaAlpakaSehr warm und leicht, weich und ohne LanolinWarme Pullover, Mützen und Schals
MerinoMerinoschafFein und weich, meist unter 24 MikrometernHautnahe Kleidung, Muster mit klarem Maschenbild

Mohair: Luft und Glanz

Mohair ist das Haar der Angoraziege, nicht des Angorakaninchens. Das Haar hat einen hohen Glanz, isoliert gut, ist sowohl strapazierfähig als auch von Natur aus elastisch und nimmt Farbe sehr gut an. Das feinste Haar stammt von jungen Tieren und heißt Kid Mohair. Dieses Haar wird zu Garn für Kleidung verarbeitet.

Ein dünnes Mohairgarn kannst du allein für hauchzarte Tücher und leichte Teile stricken oder zusammen mit einem anderen Garn, um zusätzliche Weichheit, Wärme und eine luftige Oberfläche zu bekommen. Diese Garne haben wir im Sortiment:

Alpaka: Wärme ohne Gewicht

Die Alpakafaser ist wärmer als Schafwolle, kratzt nicht und enthält fast kein Lanolin. Die Oberfläche der Faser ist glatter als bei Schafwolle, das macht sie weich, und sie isoliert auch dann, wenn sie feucht ist. Alpakagarn ist leicht im Verhältnis dazu, wie warm es ist, deshalb passt es zu Teilen, die wärmen sollen, ohne schwer zu werden.

Merino: weich auf der Haut

Merinowolle ist fein, meist unter 24 Mikrometern im Durchmesser, und feine Fasern fühlen sich weicher auf der Haut an. Das Schaf stammt ursprünglich von der Iberischen Halbinsel. Merino passt zu Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wird, und zu Mustern, bei denen die Maschen klar zu sehen sein sollen.

Fasern mischen

Mohair zusammen mit Merino oder Alpaka ist eine häufige Kombination: Das Grundgarn gibt Stand und ein klares Maschenbild, der Mohairfaden bringt Weichheit und eine luftige Oberfläche. Strick eine Maschenprobe mit beiden Fäden, bevor du dich für eine Nadelstärke entscheidest.

Bevor du kaufst

Alle Garne findest du im Shop, nach Faser sortiert unter Mohairgarn, Alpakawolle und Merinowolle.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Mohair und Alpaka?

Mohair ist das Haar von Angoraziegen und hat einen hohen Glanz und einen luftigen Flaum. Alpaka stammt von Alpakas, ist sehr warm und leicht und fast völlig frei von Lanolin, dem Wollfett, das in Schafwolle steckt.

Kratzt Merinowolle?

Merinowolle ist fein, meist unter 24 Mikrometern, und feine Fasern fühlen sich weicher auf der Haut an. Die Empfindlichkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden, also fühl das Garn am besten zuerst an.

Was ist Kid Mohair?

Mohair von jungen Ziegen. Das Haar ist feiner und weicher als das von älteren Tieren und wird zu Garn für Kleidung verarbeitet, während das gröbere Haar älterer Tiere in Teppiche und schwerere Stoffe geht.

Kann man Mohair zusammen mit einem anderen Garn stricken?

Ja, das ist üblich. Ein dünnes Mohairgarn, das du zum Beispiel mit einem Wollgarn zusammen strickst, bringt zusätzliche Weichheit, Wärme und eine luftige Oberfläche.

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