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Maschenprobe bei Amigurumi einstellen und die fertige Größe prüfen

Trag gemessene Maschen und Runden pro 10 cm ein, versteh, wie die Maschendichte eigene und fertige Bauteile verändert, und prüf eine gehäkelte Probe.

Die Einstellungen Garn und Maschenprobe mit gemessenen Maschen- und Rundenzahlen

Die Maschenprobe verbindet eine digitale Amigurumi-Anleitung mit dem Garn und der Häkelnadel in deinen Händen. Im Amigurumi-Designer kannst du mit einer Schätzung für dein Garn beginnen oder gemessene Maschen und Runden pro 10 cm eintragen.

Die 3D-Ansicht schätzt die fertige Form. Mit einer gemessenen Probe wird die Größenschätzung brauchbarer, aber Füllung und Fadenspannung beeinflussen das Ergebnis trotzdem.

1. Ein gerades Stück messen

Nimm das Garn, die Nadel und die Fadenspannung, die du für das Projekt verwenden willst. Zähle Maschen und Runden über eine bekannte Strecke an einem geraden Stück, bevor du es füllst. Miss nicht über Zunahmen, Abnahmen oder eine abgerundete Spitze.

Rechne jede Messung für sich um:

  • Maschen pro 10 cm = gezählte Maschen ÷ gemessene Breite in cm × 10.
  • Runden pro 10 cm = gezählte Runden ÷ gemessene Höhe in cm × 10.

Zum Beispiel ergeben 12 Maschen auf 5 cm 24 Maschen pro 10 cm. Vierzehn Runden auf 5 cm ergeben 28 Runden pro 10 cm. Das sind Beispielwerte, keine empfohlenen Einstellungen für jedes Garn.

2. Die gemessene Maschendichte übernehmen

Öffne Datei → Garn und Maschenprobe oder tippe am Computer in der Werkzeugleiste auf die Garneinstellungen. Auf dem Handy öffnest du zuerst das Editormenü und dann Datei.

Trag Maschen pro 10 cm und Runden pro 10 cm ein. Ergänze Garnname und Nadelstärke, damit du die Einstellung später wiedererkennst. Tippe auf Gemessene Maschendichte übernehmen; wenn du nur die Felder änderst, werden die Werte nicht übernommen.

Die Einstellungen für die gemessene Maschendichte im Amigurumi-Editor

Prüfe nach dem Übernehmen den Status der Maschendichte. Garnschätzung verwenden oder die Wahl einer anderen Garnvoreinstellung ersetzt die gemessene Maschendichte durch die Schätzung der Voreinstellung.

3. Wissen, welcher Wert gleich bleibt

Art des BauteilsWenn sich die Maschendichte ändert
Eigenes BauteilBehält seine Maschenzahlen; die geschätzten Maße ändern sich.
Fertiges TeilBehält seine Größeneinstellungen; Maschen- und Rundenzahlen werden neu berechnet.

Ein eigener Schlauch mit 24 Maschen bleibt ein Schlauch mit 24 Maschen. Sind deine Maschen breiter, wird der Schlauch breiter. Ein fertiges Teil mit einer Breiteneinstellung lässt den Designer dagegen die Maschenzahlen für diese Breite bei der neuen Maschendichte suchen.

Bei gemischten Figuren solltest du nach einer Änderung der Maschendichte die Proportionen und Befestigungen ansehen. Prüfe auch gefärbte Rundenbereiche noch einmal, denn neu berechnete Zahlen können einen Streifen gegenüber der Form verschieben.

4. Mit einer kleinen echten Probe vergleichen

Beginne mit einem kleinen Teil, bevor du das ganze Tier häkelst. Vergleiche seine tatsächliche Größe mit der Vorschau und miss dabei auf dieselbe Weise. Notiere, wie fest du es gefüllt hast und ob sich deine Fadenspannung verändert hat.

Gebogene Bauteile nutzen gemischte Runden aus fM und hStb und brauchen eine echte Probe für die Biegung, nicht nur für die Größe. Die Vorschau arbeitet mit einem geschätzten Unterschied zwischen den Maschenhöhen. Ein Schal wird flach gehäkelt, miss also eine eigene flache Probe, wenn es auf seine Passform ankommt; flach und in Runden gehäkelt kann die Maschenprobe abweichen.

Die erzeugten Anleitungen des Designers ersetzen kein Probehäkeln, wenn du eine Anleitung veröffentlichen willst. Notiere deine Materialien, prüfe die Anweisungen und lass eine andere Häklerin oder einen anderen Häkler danach arbeiten, bevor du die Anleitung als getestet bezeichnest.

Weiter mit eigenen Formen, der vollständigen Anleitung zum Editor oder starte ein Design.

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